Raspberry Pi Einstieg: Was wird benötigt?

Der Raspberry Pi eigent sich für zahlreiche Projekte. Vom kleinen Heimkino-PC über NAS oder zum betrieben einer privaten Cloud. Regelmäßig bekommt die Hardware ein Update spendiert, wodurch der Raspberry Pi schneller wird und mehr Funktionen erhält. Doch was wird für einen Einstieg in die Welt des Raspberry Pi benötigt?

Die kleine Platine reicht in der Regel nicht aus. Aber vielleicht habt ihr das benötigte Zubehör für den Raspberry Pi schon zu Hause, dann spart ihr ein paar Euros. Die unten aufgeführte Liste ist kein Must-Have an Zubehör. Die Liste verlinkt euch über Affiliate-Links zu Amazon.

Raspberry Pi Einstieg

Der Raspberry Pi lässt sich für günstige und energiesparsame Projekte verwenden. Für mehr Power lohnt sich ein Griff zu einem Barebone mit Intel Celeron. Für die hier im Blog aufgelisteten Projekte habe ich folgendes Zubehör für den Raspberry Pi im Einsatz:

Raspberry Pi 3 B+

Einige Projekte verweisen noch auf den Raspberry Pi 2 oder 3. Für eine Neuanschaffung lohnt sich jedoch nur der Griff zum aktuellen Modell, dem Raspberry Pi 3 B+. Dieser hat etwas mehr Rechenpower als sein Vorgänger sowie Dual-Band WLAN.

  • Broadcom BCM2837B0, 4x 1.40GHz (ARM Cortex-A53)
  • Speicher: 1GB LPDDR2 RAM
  • Dual-Band 2,4 GHz & 5 GHz WLAN  IEEE 802.11 b/g/n/ac (Chipset: Cypress BCM43455 / CYP43455)
  • Bluetooth 4.2 / BLE (Bluetooth Low Energy)
  • Gigabit Ethernet (LAN) via USB 2.0 (~300 Mbit/s max. Durchsatzrate)
  • 4 x USB 2.0 Ports (über 1 x USB 2.0 am SoC)
  • microSD Slot für Speicher & Booten (Betriebssystem)
Raspberry Pi 3 Modell B+*
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Gehäuse für den Raspberry Pi

Nach dem ich mit einem Gehäuse von einem Dritthersteller schlechte Erfahrung gemacht habe, verwende ich das original Gehäuse für den Raspberry Pi in rot/weiß. Das Gehäuse gibt es jedoch auch ganz in schwarz. Ein Gehäuse für den Raspberry Pi lohnt sich. Die Platine ist somit für Staub, Fett und Unfällen geschützt.

SD Karte als Speicher

Des Weiteren wird eine microSD-Karte für das Betriebssystem benötigt, da der kleine Computer keinen SATA Anschluss für Festplatten besitzt. Es gibt extra für den Raspberry Pi angepasste Linux Versionen und Microsoft hat Windows 10 für den Raspberry Pi angekündigt.

Die Größe der Speicherkarte ist grundsätzlich egal. Empfohlen werden jedoch mindestens 8 GB, kleinere Karten funktionieren je nach Betriebssystem auch. Für zusätzlichen Speicher empfiehlt es sich grundsätzlich über USB externe Festplatten anzuschließen. Wichtig beim Kauf von mircoSD-Karten: Es sollte eine mit Adapter gewählt werden, falls kein Multi-Kartenleser vorhanden ist. In der Regel kann jeder Laptop normale SD Karten lesen und schreiben.

Netzteil für den Raspberry Pi

Grundsätzlich ist der Kauf eines extra Netzteil für den Raspberry Pi nicht notwendig. Der kleine Computer kann über ein Mirco-USB Kabel mit Strom versorgt werden. Wer ein Handy-Netzteil übrig hat, kann eventuell dieses verwenden. Auch Netzteile von Tablets sollten funktionieren. Ihr müsst dabei darauf achten, dass das Netzteil mindestens 5 V und 1,2 A (1200 mA) liefert. Besser sind 5 V und etwa 2,5 A (2500 mA) für den Fall, dass alle 4 USB-Ports am Raspberry Pi benutzt werden sollen.

Netzteile mit 5 V und 2,0 A werden in vielen Shops zusätzlich zum Raspberry Pi für etwa 8 € angeboten. Netzteile mit den empfohlenen 5 V und 2,5 A sind kaum zu finden und deutlich teurer. Da ich zusätzlich zum Raspberry Pi auch noch gleich ein Netzteil für mein Smartphone sowie Tablet haben wollte, habe ich zu einer Kombi-Lösung gegriffen. Das RAVPower besitzt vier USB Ports von denen zwei jeweils 5 V und 2,4 A und zwei 5V und 1,2 A liefern. Der Testbericht zum RAVPower ist zwischenzeitlich ebenfalls online. Wer ein Kombin-Netzteil nicht benötigt, kann zur einfachen Lösung greifen.

Weiteres Zubehör für den Raspberry Pi

Je nach Projekt und vorhandene Hardware lohnt sich der Kauf von weiterem Zubehör. NAS-Projekte oder Cloud-Projekte wie mit Resilio Sync oder Seafile benötigen zusätzlichen Speicher über eine externe Festplatte.

Auch kann ein separates HDMI-Kabel, ein mobiler Monitor für unterwegs sowie eine USB-Funk-Tastatur mit Touchpad sinnvoll sein.

Persönliche Meinung

Fertige NAS Systeme inklusive 4 TB Speicher gibt es schon für etwa 150 € ohne, dass gebastelt oder gefrickelt werden muss. Darum geht es hier aber auch nicht. Vielmehr geht es um das Basteln, Ausprobieren und Anpassen des Systems an die persönlichen Bedürfnisse. Wer Speicherkarte, USB Netzteil und Tastatur schon Zuhause hat, bekommt mit dem Raspberry Pi für unter 40 € einen vollwertigen Computer mit dem sich vielfältige Projekte erledigen lassen. Vom einfachen NAS Server bis zur Hausautomatisierung über den Raspberry Pi ist alles möglich.

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