Bart wachsen lassen: 30-Tage Plan für einen schönen Bart

Du möchtest dir einen Bart wachsen lassen. Sehr gut und Gratulation zur Entscheidung. Sich einen Bart wachsen zu lassen, ist gleichzeitig mit Geduld verbunden. Dieser Beitrag gibt dir Tipps und Ratschläge basierend auf meinem persönlichen Weg zum Vollbart.

Bart liegt aktuell im Trend. Doch das sollte nicht der Grund für einen Bart sein. Ein gepflegter Bart sieht gut aus, ein gepflegter Bart ist jedoch auch mit Arbeit verbunden. Damit du den Weg dahin erfolgreich meisterst, hilft dir dieser Beitrag und gibt dir Tipps für die kommenden vier Wochen, wie du deinen Bart wachsen lassen kannst.

Bart wachsen lassen: 30-Tage Plan für einen schönen Bart

Der 30-Tage Plan für erfolgreiches Bartwachstum berücksichtigt, dass du trotzdem gepflegt aussiehst. Du kannst dein Vorhaben unabhängig von deiner Arbeit durchführen.

Damit beim „Bart wachsen lassen“ kein ungepflegter Eindruck entsteht, solltest du dich täglich um deinen Bart kümmern. Lasse deinen Bart wachsen aber korrigiere einzelne Haare mit einer Bartschere.

Die Bartpflege kannst du zum Start auch dadurch unterstützen, wenn du von Anfang an eine Vorstellung von deinem zukünftigen Bart hast. Dann kannst du die Haare entsprechend trimmen und beispielsweise Konturen schärfen. Dadurch entsteht ein gepflegtes Erscheinungsbild, allerdings dauert das Bartwachstum länger.

Ich arbeite bei der Bartpflege täglich mit einem Nassrasierer und wöchentlich mit einem Barttrimmer um die Konturen und Länge zu pflegen.

Woche 1: Bereite dein Gesicht vor

Wenn du ein glatt rasiertes Gesicht gewohnt bist, geht es in der ersten Woche nicht darum was du tust, sondern was du nicht tust. Wenn die ersten Bartstoppeln länger als gewohnt sind, wird sich dein Gesicht und Hals etwas kratzig anfühlen. Du solltest aber dem Drang widerstehen, dich zu rasieren, den Bart zu trimmen oder zu schneiden.

Je länger du deinen Bart wachsen lässt ohne einzugreifen, desto mehr Spielraum bekommst du später, für die endgültige Form des Barts.

Ab dem dritten oder vierten Tag kann es passieren, dass sich ein Bart jucken einstellt. Wie so immer: Kratzen hilft nicht. Ganz im Gegenteil. Dadurch lösen sich weitere Hautschuppen oder Haare beginnen einzuwachsen. Der Juckreiz wird schlimmer.

Verwende deshalb ein leichtes Bartöl. Bei einem kurzen Bart sind zwei bis drei Tropfen ausreichend. Massiere diese vorsichtig in deinen Bart ein. Damit wirkst du trockener Gesichtshaut entgegen und verhinderst den Juckreiz.

Ich persönlich verwende Bart Royal Bartöl Cocos. Das ist nicht zu fettig, lässt sich leicht einmassieren und riecht nicht aufdringlich. Zudem ist das Bartöl auch als „neutral“ erhältlich.

Woche 2: Beobachte deinen Bart

Tipps zum Bart wachsen lassen
Tipps zum Bart wachsen lassen (Bild: RandomBrick.de).

In der zweiten Woche dreht sich alles um die Beobachtung. Du wirst anfangen ein Gefühl für die Form deines Bartes zu bekommen. Ist der Bart lückenhaft? Wächst der Bart an einigen Stellen dicker als an anderen? Das hilft dir, deinen Stil zu wählen.

Damit du den Bart erfolgreich wachsen lassen kannst, solltest du weiterhin dem Drang widerstehen und den Bart nicht trimmen. Sollten einzelne Barthaare deutlich länger als andere werden, kannst du diese mit der Bartschere wieder auf die passende Länge bringen.

Pflege deinen Bart weiterhin mit Bartöl, um die Gesichtshaut vor dem Austrocknen zu schützen. Ansonsten ist es ausreichend, das Gesicht beim Duschen ganz normal zu reinigen, ohne spezielles Shampoo.

Woche 3: Kümmere dich um deinen Bart

Herzlichen Glückwunsch! Der schwierigste Teil ist vorbei. An diesem Punkt sollte der Bart nicht mehr jucken und dein Gesicht wird sich an den Bart gewöhnt haben. Gerade am Hals sollte dein Bart nach Bart aussehen.

Das ist jetzt ein guter Zeitpunkt um den Bart mittels Bartshampoo zu reinigen. Bartshampoo unterstützt deine Gesichtshaut und reinigt die Barthaare. Persönlich verwende ich von L’Oréal das Men Expert Barber Club 3-in-1 Bartshampoo.

Gleichzeitig kannst du anfangen, mit einer Bartbürste die Barthaare in die gewünschte Richtung zu kämmen. Achte beim Kauf auf eine Bürste mit Wildschweinborsten. Diese drücken deine Barthaare in die gewünschte Richtung und trainieren deinen Bart in die richtige Richtung zu wachsen. Damit kannst du deinen Bart glätten und sorgst für ein gepflegtes Erscheinungsbild.

Mit einem Nassrasierer kannst du die Stellen entfernen, an denen der Bart zu sporadisch für eine klare Kontur wächst. Beispielsweise an den Rändern am Hals oder an den Wangen. Kürze aber auf keinen Fall die Haare, die du behalten möchtest.

Woche 4: Wählen Sie einen Bart-Stil

Die vierte Woche ist der erste große Meilenstein auf dem Weg zu bärtiger Größe. Dein Bart sollte nicht mehr jucken, fleckige Stellen sollten soweit gefüllt sein und du hast ein Gefühl für die Form deines Barts entwickelt.

Doch wie soll dein Bart aussehen? Dein Bart sollte zu deinem Aussehen passen. Ist der Bart eher weich, rund, kantig oder entscheidest du dich für den Holzfäller-Vollbart?

Wenn du eine Vorstellung vom Stil hast, kannst du deinen Bart schneiden. Du willst die große Verantwortung nicht selbst tragen, dann gehe zu deinem lokalen Barber.

Investiere in einen vernünftigen Trimmer. Wenn du zum Start nicht zu viel Geld ausgeben möchtest, greife zum Remington MB320C. Dieser wird mit einem in acht Stufen verstellbaren Aufsatz geliefert und lässt sich gut handhaben.

Ein schlecht geschnittener Bart ist ein großer Pflege-Fauxpas. Sollte dein Bart sehr störrisch sein, empfehle ich dir ein Bartwachs. Damit bekommst du einzelne widerspenstige Haare in den Griff.

Pflegetipp für die kommende Wochen

Du bist mit deinem Bart zufrieden, stellst jedoch fest, dass einzelne Abschnitte zu lockig oder kraus sind. Du kannst durch intensives Trockenföhnen nach dem Duschen versuchen die Barthaare gerade zu bekommen.

Ich verwende nach dem Föhnen zudem den Efalock Travel-Straight. Die Glättbürste streicht lockige Barthaare gerade und sorgt für eine einheitliche Länge.

Benjamin Blessing

Blogger, Consultant, Reisender. In meiner Freizeit schreibe ich auf RandomBrick.de über Themen zu Technik, Finanzen und WordPress. Von aktuellen Trends bis zu Anleitungen findet ihr hier alles im Blog.

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