Bartöl: Welches kaufen und wie anwenden?

Bartöl funktioniert für die Gesichtshaut unter dem Bart wie eine Feuchtigskeitscreme für die Haut oder eine Spülung für das Haar. Das Bartöl wirkt sich schützen auf die Gesichtshaut aber auch den Bart aus und gehört zur täglichen Bartpflege mit dazu.

Gleichzeitig lässt sich mit einem Bartöl der Bart leichter glätten und besser stylen. Dieser Beitrag empfiehlt dir einige Bartöle, mit denen ich selbst gute Erfahrung gemacht habe und zeigt dir, wie du ein Bartöl am besten anwenden kannst.

Bartöl: Gute Produkte und richtige Anwendung

Die Auswahl an Bartöle ist sehr groß. Von wenigen Euros bis über 20 Euro kannst du für ein Bartöl alles ausgeben. Wenn du dir einen Bart wachsen lassen möchtest du gerade schon dabei bist, wirst du ab einer gewissen Länge ein Bartöl benötigen.

Insbesondere wenn du nicht den klassischen 3-Tage-Bart sondern eher Richtung Vollbart gehst, empfehle ich dir ein Bartöl. Es sorgt für deutliche Entspannung für die Gesichtshaut und verhindert, dass dein Bart juckt. Gleichzeitig schützt ein Bartöl deinen Bart und erleichtert die Bartpflege.

Bartöl Vergleich: Diese Produkte verwende ich selbst

Bei der Auswahl des richtigen Bartöls wirst du selbst mehrere Produkte ausprobieren müssen, bis du das für dich passende gefunden hast. Nachfolgend findest du die drei Produkte, die aktuell bei mir im Bad-Schrank stehen und mit denen ich gute Erfahrungen gemacht habe.

Bart Royal Bartöl Cocos

Mein bevorzugtes Bartöl ist das Bart Royal Bartöl Cocos. Das Bartöl ist angenehm leicht und wirkt weder auf der Hand noch im Gesicht fettig. Dafür benötigst du in der Regel einen Tropfen mehr als bei den anderen Bartöle.

Wer es lieber geruchlos mag, kann das Bart Royal Bartöl auch als „neutrale“ Variante bestellen. Zusätzlich bietet Bart Royal auch den Duft „Vanille“ und „Oud Wood“ an.

Persönlich gefällt mir, dass beim Auftragen eine leichte Kokos-Note präsent ist, diese aber sehr schnell verfliegt. Ich mag es nicht, wenn mir den ganzen Tag über der Duft des Bartöls in der Nase hängt.

Das Bart Royal besitzt eine integrierte Pipette. Damit lassen sich die benötigten Tropfen sehr präzise dosieren. Für meinen Vollbart benötige ich aktuell fünf Tropfen.

Bartpflege mit Bartöl
Bartpflege mit Bartöl (Bild: RandomBrick.de).

Bulldog Original Bart Öl

Das Bulldog Original Bartöl ist etwas dezenter aber frischer als Bart Royal. Das liegt an den Inhaltsstoffen Aloe Vera, cameline-Öl und grüner Tee. Dadurch steigt ein frischer Duft vom Bart auf und das Öl wirklich leicht kühlend. Das ist gerade im Sommer und heißen Tagen sehr erfrischend.

Das Bartöl wirkt trotzdem etwas schwerer. Für meinen Vollbart benötige ich aktuell vier Tropfen.

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Störend empfinde ich die Dosierung. Wie bei Hustensaft kommen die Tropfen direkt aus der Flasche. Gerade der erste Tropfen benötigt immer besonders lange.

L’Oréal Men Expert Barber Club Bartöl

Der Geruch nach Zedernholz ist sehr markant. Dabei riecht das Öl weniger nach einem frischen Stück Holz, sondern zusätzlich leicht ölig. Das L’Oréal Men Expert Barber Club Bartöl ist sehr schwer, hier genügen oft drei Tropfen.

Meine Frau empfindet das L’Oréal Men Expert Barber Club Bartöl als unangenehm und muffig. Persönlich gefällt mir der etwas schwere Duft. Allerdings hält der Duft beim L’Oréal Bartöl auch deutlich länger an als bei Bart Royal oder Bulldog.

Das L’Oréal Men Expert Barber Club Bartöl besitzt eine Pumpe wie beispielsweise von Flüssigseife bekannt. Die Dosierung ist damit nicht ganz so fein möglich wie bei Bart Royal oder Bulldog.

Bartöl richtig anwenden

Bevor du dein Bartöl direkt auf deinen Bart anwendest, solltest du deinen Bart waschen. Und zwar gründlich. Idealerweise nicht mit einem beliebigen Shampoo sondern einen Bartshampoo. Dein Bart und deine Gesichtshaut sind nicht identisch zu deiner Kopfbehaarung und Kopfhaut. Ich verwende aktuell das L’Oréal Men Expert Barber Club 3-in-1 Bartshampoo.

Massiere das Shampoo gründlich und mit den Fingerspitzen bis auf die Gesichtshaut ein. Spüle anschließend das Shampoo vollständig aus deinem Bart aus.

Trockne anschließend deinen Bart vorsichtig mit einem Handtuch ab. Mit einem Bartkamm bringst du deinen Bart anschließend auf Linie. Der Bart darf leicht feucht bleiben.

Je nach Bartlänge und Bartöl benötigst du zwischen zwei und fünf oder sogar mehr Tropfen vom Bartöl. Arbeite dich am besten Tag für Tag nach oben, bis du feststellt, es passt oder der Bart wird zu fettig.

Gebe das Bartöl auf deine Handinnenfläche. Verteile das Bartöl gleichmäßig zwischen beiden Händen und reibe das Bartöl bis zwischen die Finger und an die Fingerspitzen.

  • Streiche jetzt mit der Handinnenfläche von außen über deinen Bart
  • Fahre dann von unten unter dem Hals entlang mit den Fingern nach oben durch den leicht feuchten Bart
  • Beginne am besten am Kinn und wiederhole das bis zu den Kieferknochen entlang
  • Versuchte dabei mit den Fingerspitzen bis auf die Gesichtshaut zu kommen
  • Streiche deinen Bart wieder glatt
  • Fahre über deinen Schnurrbart

Jetzt kämme noch einmal deinen Bart. Damit verteilst du gleichmäßig das Bartöl und es lösen sich leichte Knoten im Bart.

Anschließend kannst du deinen Bart trocken föhnen. Verwende dazu eine leichte Hitzestufe und föhne deinen Bart auch unter dem Kinn trocken.

Nach dem Föhne kannst du deinen Bart noch einmal kämmen. Zusätzlich verwende ich eine Bartbürste um einzelne Haare im Zaum zu halten.

An wilden Tagen, wenn der Bart nicht das machen möchte was ich will, helfe ich beim Styling mit einem Bartwachs nach. Das L’Oréal Men Expert Barber Club Bart erzielt ganz gute Ergebnisse.

Gelegentlich ist das L’Oréal Men Expert Barber Club Bart zu weich, dann verwende ich mein Haarwachs auch für den Bart. Das hält dann deutlich besser.

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Beim Bartwachs genügt ganz wenig, da du dabei nicht von unten durch den Bart fährst sondern das Bartwachs nur von oben auf die Barthaare aufträgst. Zu viel Wachs sorgt für helle Streifen und Flecken.

Bartöl bei der Bartpflege

Ich wasche meinen Bart täglich und wende dabei auch täglich das Bartöl an. Die Routine liest sich ziemlich lang, dauert aber nur wenige Minuten im Bad.

Anstatt Bartwachs verwende ich aktuell eine Art Bart Glätteisen. Durch eine heiße Bürste bekomme ich meine Bart deutlich besser in den Griff nach dem Föhnen als mit Bartwachs.

Die Bürste ist klein und handlich und eignet sich dadurch sehr gut für das Gesicht. Glätteisen und normale Glättbürsten sind in der Regel zu groß und unhandlich für den Bart.

Benjamin Blessing

Blogger, Consultant, Reisender. In meiner Freizeit schreibe ich auf RandomBrick.de über Themen zu Technik, Finanzen und WordPress. Von aktuellen Trends bis zu Anleitungen findet ihr hier alles im Blog.

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