Facebook sicherer machen

Wenn du Facebook seit ein paar Jahren benutzt, dann weißt du, dass dein Account eine wahre Fundgrube an Informationen enthält. Informationen die nicht nur für dich, sondern auch für Datendiebe sehr wertvoll sein können.

Auch wenn es selbstverständlich klingt, aber die Sicherheit deines Facebook Kontos ist deshalb unerlässlich. Nur wenn dein Facebook Account wirklich gut geschützt ist, sind deine persönlichen und privaten Informationen wirklich sicher.

Facebook Sicherheit verbessern

Facebook bietet eine Vielzahl an Tools um das Facebook Konto zu schützen. Zusätzlich gibt es einige Tipps, die du selbst anwendenden kannst, um die Sicherheit zu verbessern. Das ist unerlässlich, wie der Beitrag zu Facebook hacken zeigt.

Verwende ein sicheres Facebook Passwort

Der wichtigste Punkt ist das Passwort. Ohne ein sicheres Passwort sind alle anderen Sicherheitsmechanismen wirkungslos. Lässt sich dein Passwort leicht erraten, ist das wie eine offene Haustüren.

Erstelle ein langes und komplexes Passwort. Verwende dafür 12 bis 14 Zeichen oder länger und einen Mix aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen. Das Passwort das keine persönlichen und privaten Informationen erhalten. Diese lassen sich leicht erraten.

Schütze dein Passwort

Am wichtigsten ist jedoch, dass du dieses Passwort nirgendwo sonst im Internet verwendest. Nutze für jedes Konto, jeden Account und jede Webseite im Internet ein anderes Passwort. Idealerweise verwendest du einen Passwort Manager. Dieser speichert all deine Passwörter und erstellt für dich zufällige Passwörter.

Gib niemals deine Zugangsdaten weiter

Betrüger erstellen oft gefälschte Webseiten. Diese sehen dann wie eine Seite von Facebook aus und bittet dich um die Eingabe von Benutzername und Passwort. Überprüfe immer die URL im Browser. Wenn du zweifel hast, tippe die Adresse zu Facebook manuell ein:

https://www.facebook.com

Leite zudem keine E-Mails von Facebook an andere Personen weiter, da diese möglicherweise sensible Informationen über dein Konto enthalten können.

Teile deine Anmelde-Informationen auch nie mit Freunde und Familie. Es gibt keinen Grund, dass jemand anders Zugang zu deinem Facebook Konto besitzt.

Abmelden von Facebook

Wenn du Facebook auf einem Computer einer anderen Person verwendest, klicke nach der Nutzung auf Abmelden. Damit stellst du sicher, dass niemand ohne dein Einverständnis mit einem Account weiterhin online ist.

Solltest du das vergessen, kannst du dich über die Einstellungen von Facebook auch aus der Ferne abmelden.

Freundschaftsanfragen

Akzeptiere keine Freundschaftsanfragen von Personen, die du nicht kennst. Betrüger erstellen gefälschte Konten und stellen Freundschaftsanfragen an eine Vielzahl an Personen.

Wenn du mit „Betrügern“ auf Facebook befreundet bist, können diese Spam-Nachrichten in deine Timeline pushen, dich in Beiträgen markieren oder dir Nachrichten mit schädlichen Inhalten schicken.

Achte auf bösartige Software

Bösartige Software kann Schäden an einem Computer, Server oder Computernetzwerk verursachen. Verhält sich dein Computer komisch, ist langsam oder stürzt regelmäßig ab, solltest du diesen auf Malware prüfen.

Halte deinen Webbrowser auf dem neuesten Stand und entferne verdächtige Anwendungen oder Browser Add-Ons.

Vermeide verdächtige Links

Klicke niemals auf verdächtige Links, auch wenn sie offenbar von einem Freund oder einer Firma stammen, die du kennst.

Dazu gehören Links auf Facebook (Beispielsweise in Beiträgen) oder in E-Mails.

Wie bei deiner Bank wird auch Facebook dich nie nach deiner E-Mail Adresse und deinem Passwort in einer E-Mail fragen.

Wenn du einen verdächtigen Link auf Facebook siehst, melde diesen.

Nutze die Facebook Sicherheitsoptionen

Zusätzlich zu einem umsichtigen Verhalten auf Facebook solltest du folgende drei Einstellungen zur Sicherheit auf Facebook vornehmen. Die Facebook Sicherheitseinstellungen findest du hier:

Über diesen Link kannst du deine Sicherheit bei Facebook mit folgenden Einstellungen verbessern.

Sicherheit von Facebook verbessern
Sicherheit von Facebook verbessern (Bild: Screenshot Facebook).

Zwei-Faktor-Authentifizierung

Zusätzlich zu E-Mail Adresse und Passwort kann ein zweiter Faktor als Schutz für das Facebook Konto aktiviert werden. Dieser zweite Faktor ist ein Einmal-Passwort der bei der Anmeldung via SMS oder spezieller App zugeschickt wird.

Die Facebook Zwei-Faktor-Authentifizierung schützt dein Konto auch dann, wenn jemand dein Passwort gehackt hat.

Anmeldewarnungen

Aktiviere die Option für Anmeldewarnungen, wenn sich ein unbekanntest Gerät mit deinem Benutzernamen und Passwort bei Facebook anmeldet. Die Warnung erhältst du via E-Mail und ermöglicht dir eine schnelle Reaktion auf einen ungewollten Login.

Vertrauenskontakte

Über die Facebook Vertrauenskontakte kannst du bis zu fünf Personen festlegen, die dir dabei helfen können, Zugang zu deinem Facebook Konto wiederherzustellen. Diese Personen können dir eine URL oder Code senden, mit dem du dich wieder bei Facebook anmelden kannst.

Persönliche Meinung zur Facebook Sicherheit

Facebook bietet viele Funktionen, um das Facebook Konto sicherer zu machen. Neben einem starken Passwort sollte jeder Nutzer auf jeden Fall die Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren. Selbst bei einem gehackten Facebook Konto behältst du damit die Kontrolle.

Ähnliche Funktionen schützen dich auch vor Angreifern, die dein WhatsApp hacken wollen. Zwischenzeitlich bietet auch der Messenger einen zweiten Faktor und die Angebe einer E-Mail Adresse zur Wiederherstellung des Kontos an.

Die Zwei-Faktor-Authentifizierung steht auch bei Instagram zur Verfügung. Auch hier schützt die Funktion dich vor Personen, die dein Instagram hacken möchten. Neben einem sicheren Passwort ist diese Option der letzte Schutz vor einem Angriff.

Benjamin Blessing

Blogger, Consultant, Reisender. In meiner Freizeit schreibe ich auf RandomBrick.de über Themen zu Technik, Finanzen und WordPress. Von aktuellen Trends bis zu Anleitungen findet ihr hier alles im Blog.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.