N26: In 2 Jahren zu 300.000 Kunden

Vom FinTech zu Vollbank mit 300.000 Kunden in nur 2 Jahren. Genau das beschreibt den Weg von N26, bis Mitte 2016 unter dem Namen Number26 bekannt. Das Startup aus Berlin hat mit dem innovativen Smartphone-Konto hohe Wellen geschlagen und sich einen Namen gemacht.

Zwischenzeitlich verzeichnet N26 über 1.000 Neukunden pro Tag. Obwohl die Mehrheit der Kunden aus Deutschland und Österreich stammen, ist das FinTech 17 europäischen Ländern vertreten.

N26: In 2 Jahren zu 300.000 Kunden

In dem Bericht auf Medium geht N26 auf die Zahlen zu den Kunden, das Nutzerverhalten und der Bank ein. Die Kunden der Bank stammen aus der ganzen Welt, repräsentieren 206 Nationalitäten und leben in ganz Europa. Die MasterCard von N26 wurde genutzt um in 140 Währungen zu bezahlen. Pro Stunde werden über 1.900 Transaktionen über eine Karte der Bank abgewickelt.

42 Prozent der Kunden sind im Alter zwischen 25 und 34 Jahre. Diese fallen in die Kategorie Young Professionals und sind die begehrteste Kundengruppe bei Banken. Denn diese Kunden beginnen in der Regel gerade mit dem Berufsleben und benötigen mittelfristig eine Vielzahl von Bankprodukten wie Versicherungen und Kredite.

N26 Produktangebot
Das Produktangebot von N26 (Bild: n26.com).

N26 besteht zur Zeit aus 209 Mitarbeiter die aus 32 Ländern stammen und 33 Sprachen sprechen. Seit 2016 besitzt N26 eine Banklizenz. Neben dem kostenlosen Girokonto bietet die Bank auch einen Dispokredit und Konsumkredit an. Weitere Bankprodukte werden über Drittanbieter den Kunden zur Verfügung gestellt.

Persönliche Meinung

Im N26 Test hat das Unternehmen aus Berlin sehr gut abgeschnitten. Auch wenn die Platte an Bankprodukte noch nicht so breit wie bei gewöhnlichen Banken ist, sollte die Konkurrenz N26 absolut ernst nehmen. Mit über 300.000 Nutzern besitzt das Unternehmen mehr Kunden als viele kleine regionale Filialbanken. Gleichzeitig bedient das FinTech die begehrteste Kundengruppe.

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