Fidor Bank: APIs für externe Anbieter

Die aus München stammende Fidor Bank hat ein eigenes Betriebssystem entwickelt auf das externe Anbieter über APIs zugreifen können. Dadurch stehen Fidor Kunden neue Finanzprodukte, entwickelt von Drittanbietern, zur Verfügung. Die Fidor Bank möchte damit zur führenden Plattform für Finanzdienstleistungen werden. Egal ob Bitcoin, Crowdfunding oder Mobile Banking, die noch recht junge Bank spielt bei vielen aktuellen Themen mit.

Über die Plattform sind zur Zeit 20 bis 25 Angebote in das Konto der Fidor Bank integriert. Dazu gehören beispielsweise Fremdwährungen, Edelmetallerwerb oder Sparanlagen aber auch Crowd Finance oder Peer-to-Peer-Lending.

Fidor Bank: APIs für externe Anbieter
Fidor Bank: APIs für externe Anbieter (Bild: Fidor.de).

Fidor Bank: APIs für externe Anbieter

Auch in anderen Dingen geht die Fidor Bank neue Wege und unterscheidet sich somit von den klassischen Banken. Wie Matthias Kröner, Gründer und Vorstandssprecher der Fidor Bank AG im Interview mit Technology Review verrät, diskutiert die Bank Entscheidungen über Zinssätze und Produkte mit der Community. Dabei verstehen die Kunden anscheinend, dass eine Bank auch Geld verdienen muss um rentabel bleiben zu können.

Matthias Kröner kritisiert dabei die klassischen Banken und ihre Ferne zu den eigenen Kunden. Banken würden Technik nicht als Möglichkeit zur Erzeugung positiver Kundenerlebnisse begreifen sondern als Werkzeug für die Rationalisierung der Prozesse.

Persönliche Meinung

Noch immer befinden sich viele Banken und Sparkassen im Dornröschenschlaf und klopfen sich jedesmal selbst auf die Schulter, wenn eines diese FinTechs einen Fehler begeht. Da das herkömmliche Zinsgeschäft aber kaum noch Geld abwirft, müssen teilweise drastisch die Gebühren erhöht werden. Auch die Kreissparkasse Waiblingen erhöht die Preise für das Girokonto erheblich, so dass ich meiner Hausbank den Rücken zukehren musste. Gleichzeitig erschließen junge Banken wie N26 neue Ertragsfelder und zeigt, wie modernes Banking aussehen kann.

Quelle: Technology Review

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