Facebook Pixel für Besucher-Interaktionen erstellen

Mit einem Facebook Pixel lassen sich Interaktionen von Webseiten Besucher messen. Das macht zwar auch Google Analytics, das Facebook Pixel hilft aber festzustellen, wie Besucher von beworbenen Beiträgen mit der Webseite interagieren. Nicht jede angezeigte Werbung auf Facebook führt zu einem Klick. Trotzdem kann es zu einer Interaktion mit der Webseite kommen.

Facebook Nutzer könnten die URL von Hand eingeben oder über Google nach der Webseite suchen. Mit einem Facebook Pixel lassen sich Aktivitäten über die Werbung hinaus feststellen sowie Zielgruppen für weitere Werbeanzeigen erstellen.

Was ist ein Facebook Pixel?

Das Facebook Pixel ist, wie der Name schon sagt, ein einzelnes Pixel. Dieses wird auf der Webseite eingebunden und ermöglicht das Tracken von Besuchern.  Mit dem Facebook Pixel lassen sich Conversions messen, Werbeanzeigen für bedeutende Handlungen optimieren und Zielgruppen für das Remarketing erstellen.

Facebook Pixel erstellen

Über den Facebook Werbeanzeigenmanager lässt sich ein Facebook Pixel erstellen. Pro Konto kann nur ein Facebook Pixel erstellt werden. Alternativ lässt sich die Erstellung des Pixel hier vornehmen.

Facebook Pixel erstellen
Facebook Pixel für Webseite erstellen (Bild: Screenshot Facebook).

Die Erstellung des Facebook Pixel ist mit zwei Klicks abgeschlossen. Anschließend steht der Code umgehend zur Verfügung. Zusätzlich lässt sich Code auch per E-Mail an eine beliebige Person versenden.

Facebook Pixel Basiscode einbinden

Der Code für das Facebook Pixel ist zwischen den Header-Tags auf der Webseite einzufügen. Der Code muss auf jeder Seite im Header der Webseite zur Verfügung stehen. Bei einem CMS wie WordPress lässt sich der Code beispielsweise in die functions.php einbinden. Vor der Änderung eurer Dateien ist vorher ein Backup anzulegen. Das Facebook Pixel lässt sich auch über den Google Tag Manager einbinden.

Facebook Pixel Handlungen definieren

Der eingebundene Facebook Pixel Basiscode ermöglicht das Tracken der Besucher. Zusätzlich bietet Facebook auch selbst definierten Event-Code an. Mit dem Event-Code lassen sich bestimmte Handlungen verfolgen und für Werbung einsetzen. Der Event-Code muss auf den Seiten der Webseite installiert werden, auf denen die Handlungen ausgeführt werden.

Facebook bietet neun vordefinierte Standard-Events an, mit denen sich Conversions von Werbeanzeigen verfolgen und optimieren lassen. Sollen Handlungen genauer gemessen werden, lassen sich Parameter zu den Event hinzufügen. Dafür gibt es empfohlene oder erweiterte Installationsoptionen für den Event-Tags.

Zusätzlich lassen sich eigene Events für selbst definierte Handlungen erstellen, die für die jeweilige Webseite wichtig sind. Es gibt drei Implementierungseinstellungen: Basis, empfohlen und erweitert.

Facebook Pixel Code testen

Die erfolgreiche Einbindung lässt sich über den Facebook Werbeanzeigenmanager testen. Dort sollten nach der Einbindung umgehend sogenannte Pixel Fires gemessen werden. Fehlen diese, wird der Pixel Code nicht richtig erkannt oder ist nicht auf jeder Webseite vorhanden.

Facebook Pixel Fires.jpg
Facebook Pixel Fires (Bild: Screenshot Facebook).

Persönliche Meinung

Nur wer seine Zielgruppe kennt, kann diese gezielt mit der passenden Werbung ansprechen und dabei Streuverluste reduzieren. Das reduziert die Marketingkosten und verbessert die CPC (Cost per Click). Gerade für Online-Shops bietet das Facebook Pixel hilfreiche Standardereignisse sowie die Möglichkeit für Custom Conversions.

Nutzt ihr das Facebook Pixel für eure Webseite? Wenn ja, welche Custom Conversions habt ihr im Einsatz und welche Erkenntnisse habt ihr bis jetzt aus den Informationen gewonnen. Lasst es mich in den Kommentaren wissen.

Weitere Beiträge zum sozialen Netzwerk finden sich ebenfalls hier auf RandomBrick.de. Immer öfters versuchen Personen Facebook zu hacken um Nachrichten und Informationen anderer Personen abgreifen zu können.

Deshalb ist es wichtig, die Privatsphäre-Grundlagen auf Facebook zu überprüfen und gleichzeitig die Sicherheitsvorkehrungen anzupassen. Leider genügt ein starkes Passwort nicht mehr, um Accounts im Internet sicher zu machen.

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