Raspberry Pi Zero W: Bluetooth- und WLAN-Update für Mini-Platine

Der Kleinstrechner Raspberry Pi Zero bekommt ein Hardware-Update und unterstützt ab sofort WLAN und Bluetooth 4.0. Unter dem erweiterten Namen Raspberry Pi Zero W bringt die kleine Platine jetzt auch Funkunterstützung mit, dafür steigt auch der Preis.

Das Update kommt pünktlich zum fünften Geburtstag des Raspberry Pi. Der Raspberry Pi Zero W wird ohne Zubehör für etwa 10 Euro verkauft und ist somit 5 Euro teurer als der Vorgänger.

Raspberry Pi Zero W: Bluetooth- und WLAN-Update für Mini-Platine

Wie der Zero setzt auch der Raspberry Pi Zero W auf den Broadcom BCM2835 Single-Core SoC, der ebenfalls mit 1 GHz getaktet ist. Neu hinzugekommen ist der Cypress CYW43438 Wireless-Chip, der bereits beim Raspberry Pi 3 zum Einsatz kommt und 802.11b/g/n-WLAN sowie Bluetooth 4.0 auf das Gerät bringt.

Die weiteren technischen Details bleiben wie bisher: 512 MByte Arbeitsspeicher, Mini-HDMI und USB On-The-Go-Anschluss für den direkten Anschluss von Peripherie, Micro-USB, 40-pin-GPIO-Stiftleiste, microSD-Kartenslot und CSI Camera Connector. Das praktische an der Vollformat-GPIO-Leiste ist, wird diese nicht genutzt, bleibt der Raspberry Pi Zero W schlank. Will man sie nutzen, müssen lediglich die entsprechenden Pins angelötet werden.

Raspberry Pi Zero W Case
Das Gehäuse zum Raspberry Pi Zero W (Bild: raspberrypi.org).

Zudem stellt die Raspberry Pi Foundation ein neues Gehäuse für den Raspberry Pi Zero W mit austauschbarer Abdeckung vor. Das Case ist entweder durchgehend geschlossen, mit einer Aussparung für die GPIO-Pins oder einer Öffnung für das Kameramodul. Der Preis für das Raspberry Pi Zero W Case ist noch nicht bekannt.

Persönliche Meinung

2015 wurde der Raspberry Pi Zero als abgespeckte Version des Raspberry Pi vorgestellt. Die Platine spricht Bastler an, die gerne selbst Hardware zusammenbauen und eignet sich beispielsweise für Smart Home-Lösungen.

Hier im Blog finden sich zahlreiche Beiträge rund im den kleinen Rechner. Beispielweise wie man den Raspberry Pi 3 von USB-Sticks und SSD-Festplatten booten kann. Für gewöhnlich muss das Betriebssystem auf einer microSD-Karte liegen.

Leser die etwas mehr basteln möchten, können sich die Anleitung zum Owncloud Server auf Raspberry Pi 3 installieren ansehen. Mit der günstigen Hardware und etwas Zeit bekommt man so einen eigenen voll funktionsfähigen Cloud-Speicher und eine günstige Alternative zu Dropbox.

Quelle: raspberrypi.org

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