Logitech MX Master vorgestellt

Für gewöhnlich schreibe ich nicht über Computerperipherie. Das würde erstens den Rahmen sprengen und zweitens machen das schon genügend andere Seiten. An dieser Stelle sei trotzdem die Neuvorstellung der Logitech MX Master erwähnt, eine Maus für den Computer. Wieso? Weil die Maus ein wichtiges Utensil bei der täglichen Arbeit ist und ich den Vorgänger, die Logitech Performance MX, als tägliches Eingabegerät sehr schätze.

Die kabellose MX Master ist eine konsequente Weiterentwicklung der Logitech Performance MX, die dritte Generation dieser Geräteserie und richtet sich insbesondere and Officeanwender. Die Maus wurde ausschließlich für Rechtshänder konzipiert und besitzt eine große Auflagefläche für den Daumen. Die in schwarz und bronze gehaltene Logitech MX Master wiegt inklusive Batterien 145 Gramm bei einer Abmessung von 85,7 × 126,0 × 48,4 mm.

Dank Darkfield-Lasersensor ist die Maus auf Holz- und Glasoberflächen einsetzbar (Bild: Logitech).
Dank Darkfield-Lasersensor ist die Maus auf Holz- und Glasoberflächen einsetzbar (Bild: Logitech).

Die Logitech MX Master verfügt über ein adaptives Mausrad, dass beim langsamen Scrollen eine Rasterung hat. Die Rasterung wird bei schnellerem Scrollen deaktiviert. Zusätzlich gibt es ein seitliches Mausrad, welches über den Daumen gesteuert werden kann. Wie schon bei der Performance MX, kommt die MX Master mit dem Darkfield-Lasersensor wodurch die Maus problemlos auf Glasoberflächen einsetzbar ist. Der Sensor tastet Oberflächen standardmäßig mit 1.000 DPI ab, kann zusätzlich über die Software zwischen 400 DPI bis 1.600 DPI in 200 DPI Schritten eingestellt werden.

Viele Knöpfe sorgen für eine individuelle Steuerung des Betriebssystem (Bild: Logitech).
Viele Knöpfe sorgen für eine individuelle Steuerung des Betriebssystem (Bild: Logitech).

Im Unterschied zur Performance MX, die auf meinem Schreibtisch ihr Werk verrichtet, verbindet sich die Logitech MX Master nicht nur über den proprietären Unifying-Empfänger mit dem Computer, sondern auch über Bluetooth. Dabei können bis zu drei Geräte verbunden und per Knopfdruck zwischen den Geräten gewechselt werden. Allerdings befindet sich der Schalter zum Wechseln an der Unterseite der Maus, was ich persönlich etwas ungeschickt finde. Laut Logitech soll der Polymer-Akku mit 500 mAh für eine Laufzeit von bis zu 40 Tagen reichen. Ist der Akku leer, kann die MX Master über ein Mirco-USB Kabel geladen werden. Die Maus lässt sich trotz Laden weiterhin verwenden.

Über Bluetooth kann die Maus mit bis zu drei Geräten verbunden werden (Bild: Logitech).
Über Bluetooth kann die Maus mit bis zu drei Geräten verbunden werden (Bild: Logitech).

Die Logitech MX Master ist kompatibel mit Windows 7, 8 und OS X 10.8 oder höher über USB sowie Windows 8 und OS X 10.10 oder höher über Bluetooth. Bei Logitech ist die Maus ab Lager für 99,99 Euro gelistet. Händler geben ein Lieferdatum ab April 2015 an.

Logitech MX Master von oben (Bild: Logitech).
Logitech MX Master von oben (Bild: Logitech).
Die Logitech MX Master kommt in einem schwarz-bronzenen Design (Bild: Logitech).
Die Logitech MX Master kommt in einem schwarz-bronzenen Design (Bild: Logitech).

Persönliche Meinung

Auch wenn das Touchpad im MacBook Pro 13 Retina Test absolut überzeugen konnte und für mich persönlich das beste Touchpad in einem Notebook ist, an eine Maus kommen Touchpads einfach nicht heran. Schon allein aus ergonomischer Sicht sind Mäuse deutlich besser für das Handgelenk als das Touchpad eines Laptops. Mehr dazu in Schmerzen im Handgelenk als Blogger, was tun? Die Logitech MX Master steht zur Zeit ganz oben auf meiner Wunschliste, insbesondere, da sich bis zu drei Computer mit einer Maus steuern lassen. Weniger gefällt mir, dass zum Wechseln zwischen den Computern die Maus angehoben werden muss. Der Wechsel lässt sich so nicht bequem mit einer Hand bewerkstelligen.

Die Maus ist die dritte Generation der MX-Reihe (Bild: Logitech).
Die Maus ist die dritte Generation der MX-Reihe (Bild: Logitech).

Quelle: Logitech

Werbung

2 Gedanken zu „Logitech MX Master vorgestellt

Kommentar verfassen