Lakka 2.3.2: Macht aus Mini-PCs eine Spielekonsole

Das neue Lakka-Update 2.3.2, enthält RetroArch 1.8.4, einige neue Kerne und eine Handvoll Core-Updates. Lakka ist eine abgespeckte Linux-Distribution und basiert auf dem Mediaplayer-Software LibreELEC. Mit Lakka lässt sich aus einem Mini-Computer wie dem Raspberry Pi eine Spielekonsole.

Spieler finden von Atari über Nintendo bis hin zu Sega und Sony alles, was das Retro-Spielerherz begehrt. Lakka 2.3.2 besteht aus LibreELEC. Viele kennen LibreELEC als OpenELEC, die Basis von Kodi.

Als Front-End für die Emulatoren, Game-Engines und Videospiele dient RetroArch in der Version 1.8.4. Zusammen wird daraus ein leichtes Linux für kleine Computer. Hinter RetroArch steht das Ökosystem libretro.

Die Kombination ermöglicht Nutzern die Emulation von mehr als 50 Plattformen. Dazu zählen Atari 2600, Nintendo Game Boy, Sega Master System oder Sony PlayStation. Hauptsächlich ältere Konsolen-Generationen stehen im Mittelpunkt des Betriebssystems.

Lakka 2.3.2 ist sowohl für AMD64 als auch Intel 64 optimiertes x86-Systemabbild (IMG) verfügbar. Damit lässt sich die Distribution auf einem herkömmlichen Desktop-PC installieren. Zudem stehen auch Versionen für ARM-Plattformen wie die Raspberry-Pi-Serie, den BananaPi oder das Cubieboard zum Download bereit.

Der Download und die Installation sind dabei sehr einfach. Vor dem Download wählen Nutzer das aktuell verwendete Betriebssystem und das System aus, auf dem Lakka installiert werden soll.

Lakka Installation
Lakka Installation (Bild: lakka.tv)

Lakka 2.3.2 wertet die Retro-Spiele mit zusätzlichen Funktionen aus, die es früher beispielsweise nicht gab. Dazu zählen verbesserten Shader, einer Rewind-Funktion zum Zurückspulen des aktuellen Spielstandes und die Option zu jeder Zeit speichern zu können.

Für die legale Nutzung müssen Nutzer jedoch freie oder offiziell erworbene ISO-Dateien besitzen.

Disclaimer: Der Autor weist darauf hin, dass es in Deutschland nicht erlaubt ist, einen wirksamen Kopierschutz zu umgehen und es nur dann legal ist eine ISO-Datei zu nutzen, wenn diese vom Hersteller selbst herausgegeben wurde oder das Spiel mittlerweile als Open Source oder freie Software gilt.

Das Betriebssystem Lakka 2.3.2 selbst verwendet keine originale oder manipulierte Firmware der emulierten Systeme, sondern bildet diese nur nach.

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