Datenverschlüsselung einfach erklärt

Die Verschlüsselung sensibler Daten wird immer wichtiger. Ob auf der Festplatte, dem USB-Stick oder dem Krypto-Wallet – im 21. Jahrhundert ist Cybersicherheit immer bedeutender. Schließlich nehmen Cyber-Kriminalität in Form von Ausleuchtung und Datenklau ebenfalls weiter zu.

Ein wesentlicher Grundstein der Datensicherheit ist die Verschlüsselung ebenjener Daten. Dabei kann es sich um persönliche Informationen, technische Daten oder andere Informationen handeln. Wir haben uns genauer mit der Verschlüsselung dieser Daten beschäftigt und stellen verschiedene Verschlüsselungssysteme genauer vor.

Deshalb ist Datensicherung so wichtig

Das Internet ist mit all seinen Vorzügen aus der heutigen Welt nicht mehr wegzudenken. Ob Kommunikation, Shopping oder Finanzielles – der weltweite Datenaustausch über das Netz gehört mittlerweile überall dazu. Da wir immer mehr persönliche oder sensible Daten ins World Wide Web einspeisen, nimmt die Bedeutung von Verschlüsselung und Sicherung unserer Daten ebenfalls immer mehr zu.

Das gilt natürlich insbesondere für Transaktionen mit Geldern oder Kryptowährungen. Die iGaming Industrie ist dafür ein ansehnliches Beispiel, schließlich geht der finanzielle Austausch in beide Richtungen. Online Casinos Schweiz Tests zeigen, dass Sicherheit eines der wichtigsten Kriterien für Nutzer ist. Daher wird sich in diesem Feld genauer mit den Sicherheitsaspekten der verschiedenen Anbieter beschäftigt. So nutzen die meisten Online Casinos eine SSL-Verschlüsselung. Auf diesem Gebiet im deutschsprachigen Raum werden auch blockchainbasierte Schlüssel zunehmend wichtiger.

Dies gilt für sämtliche sensible Daten, die in Österreich, der Schweiz und Deutschland übermittelt werden. Nicht nur Online Casinos, auch große Online-Marktplätze wie eBay in Österreich setzen auf diese Verschlüsselungssysteme. In all diesen Branchen zeigt sich, dass Sicherheit und Kundenschutz ganz oben auf der Liste der Nutzerwünsche stehen.

So funktioniert die Daten-Verschlüsselung

Das Internet funktioniert über den weltweiten Austausch von Daten und Informationen. Dieser Austausch wird über zahlreiche Netzwerke und Rechenzentren organisiert. Genau hier sind die Schnittstellen, an denen Hacker ansetzen. Denn gerade bei der Datenübertragung können sich Cyber-Kriminelle Zugang zu sensiblen Daten verschaffen.

Um diese zu schützen, werden die leserlichen Ziffern und Buchstaben in einen Code umgewandelt, welcher nur mit einem kryptografischen Schlüssel entziffert werden kann. Bei der Sicherung von Daten kommt es nun darauf an, wie komplex dieser Schlüssel ist bzw. nach welchem Verschlüsselungssystem er funktioniert.

Das sind die gängigsten Verschlüsselungstechniken

Im Wesentlichen wird bei der Cybersicherheit mit zwei verschiedenen Verschlüsselungsmethoden gearbeitet. Hier unterscheidet man zwischen symmetrischer und asymmetrischer Verschlüsselung.

Bei der symmetrischen Verschlüsselung wird zur Ver- und Entschlüsselung dieselbe Codefolge gewählt. Eine Nachricht wird auf dem Rechner des Senders verschlüsselt, über das Internet versendet und dann vom Empfänger mit demselben Schlüssel wiederum entschlüsselt. Der generelle Nachteil dieser Verschlüsselung ist der Austausch des Schlüssels. Denn dieser kann von Hackern beim Transfer abgefangen werden. Der symmetrische Verschlüsselungsalgorithmus DES wurde in den 1970er von IBM entwickelt und arbeitet lediglich mit einem 56 Bit Schlüssel.

Bei asymmetrischen Verschlüsselungen wird hingegen mit zwei Schlüsseln gearbeitet. Hier handelt es sich um einen privaten Schlüssel und einen öffentlichen Schlüssel. Erster ist zur Entschlüsselung der Daten und Erzeugung einer einmaligen Signatur da. Mit dem öffentlichen Schlüssel können Daten dechiffriert und auf Authentizität überprüft werden.

Asymmetrische Verschlüsselungen kommen vor allem bei Kryptowährungen, Authentifizierungsprozessen und Systemsicherungen zum Einsatz. Da es einen Public Key zur Entschlüsselung der Daten gibt, gibt es insgesamt weniger Schlüssel. Allerdings sind asymmetrische Algorithmen in ihrer Verschlüsselung wesentlich aufwändiger und damit auch rechenintensiver.

Dies sind die bekanntesten Verschlüsselungsalgorithmen

Nachdem wir auf den Unterschied zwischen symmetrischer und asymmetrischer Verschlüsselung eingegangen sind, stellen wir nun ein paar der bekanntesten Verschlüsselungsalgorithmen aus der Cybersicherheit vor.

Während lange die bereits erwähnte DES-Verschlüsselung vorherrschte, gilt der Data Encryption Standard mittlerweile als veraltet und kommt daher nur noch selten zum Einsatz. Auch andere symmetrische Verschlüsselungen wie der 3DES oder der AES (Advanced Encryption Standard) kommen bei Hardware-Verschlüsselungen heute nur noch vereinzelt vor.

Moderne asymmetrische Verschlüsselungssysteme sind beispielsweise die RSA-Verschlüsselung oder die DSA-Verschlüsselung, welche überwiegend bei Routern und Netzwerkadaptern zum Einsatz kommen.

Da digitalisierte Daten in unserer Welt immer wichtiger werden, kommt der sicheren Verschlüsselung eben dieser Daten immer mehr Bedeutung zu. Moderne Verschlüsselungssystem arbeiten mit blockchainbasierten Techniken, die kaum noch zu knacken sind und dafür sorgen, dass die Daten immer sicherer werden.

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