Amazon Prime Music startet in Deutschland und Österreich

Gestern hat Amazon seinen Prime-Dienst um ein neues Produkt erweitert. Prime Music soll Spotify, Google Play Musik und Apple Music Konkurrenz machen. Letztes Jahr wurde Prime Music schon in Amerika veröffentlicht, seit Gestern ist der Streaming-Dienst auch in Deutschland verfügbar. Eine spannende Sache. Denn in der Amazon Prime Jahresgebühr von 49 Euro sind jetzt zusätzlich zum kostenlosen Versand auf Prime-Produkte auch Instant Video, die Kindle Leihbücherei, der Speicherplatz für Foto-Backups sowie Prime Music enthalten.

Amazon Prime Music geht gleichzeitig in Deutschland und Österreich an den Start und beinhaltet über eine Million Songs zum Streamen und Offline hören. Das ganze kommt ohne extra Kosten, unbegrenzt und ohne Werbung.

Amazon Prime Music läuft auf Android, iOS, PC und Mac sowie auf allen Amazon Fire-Geräten (Bild: Amazon-Presse.de).
Amazon Prime Music läuft auf Android, iOS, PC und Mac sowie auf allen Amazon Fire-Geräten (Bild: Amazon-Presse.de).

Amazon Prime Music startet in Deutschland und Österreich

Zusätzlich zu den Songs und Alben bietet Amazon Prime Music auch ein Radio für den persönlichen Musikgeschmack sowie kuratierte Playlisten. Diese werden von der Amazon-Musikredaktion zu bestimmten Themen und für unterschiedliche Anlässe zusammengestellt.

Amazon Prime Music ist auf Android, iOS, PC und Mac sowie auf allen Amazon Fire-Geräten verfügbar. Amazon-Prime Kunden können sofort loslegen und finden Amazon Prime Music hier. Alle Nicht-Prime-Kunden können Amazon-Prime 30-Tage kostenlos testen.

Kann Prime Music die existierenden Streaming-Dienste wie Spotify oder Deezer ersetzen? Aktuell nicht. Insbesondere nicht Spotify. Hier hinken sogar Play Musik und Apple Music hinterher. Letztendlich muss jedoch der Kunde entscheiden, ob mehr Funktionen den Mehrpreis wert sind.

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Kunden die nicht bereit sind extra für Musik zu bezahlen, kommen mit Prime Music kostenlos und legal an eine große Auswahl an Musik. Für mich wird Prime Music heute Spotify nicht ersetzen können. Aber jeder Dienst entwickelt sich weiter und erhält neue Funktionen. Zwischenzeitlich frage ich mich allerdings, wie Amazon den ganze Spaß finanziert.

Quelle: Amazon-Presse.de

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