WhatsApp: Gefälschte Lidl-Gutscheine im Umlauf

Aktuell versuchen Datensammler über gefälschte Lidl-Gutscheine neue Kunden in ihre Datenbank zu spülen. Für die Teilnahme an einer vermeintlichen Umfrage von Lidl, die über WhatsApp verbreitet wird, soll der Teilnehmer ein Gutschein erhalten. Hinter der Aktion steckt jedoch nicht die Supermarktkette sondern das Marketingunternehmen Prorewards. Einen Gutschein werden Teilnehmer der Umfrage nie erhalten.

Die Nachricht für den gefälschten Gutschein wird aktuell via WhatsApp-Kettenbrief verbreitete. Der Link im Kettenbrief verweist auf die Webseite de-gutscheine.com. Diese täuscht vor, von Lidl betrieben zu werden.

WhatsApp: Gefälschte Lidl-Gutscheine im Umlauf

Besucher der Webseite werden mit dem Satz begrüßt: „Sie sind ausgewählt worden, an unserer kurzen Umfrage teilzunehmen und erhalten dafür von Lidl einen Gutschein im Wert von 250€“. Anschließend werden einige Fragen zur Rolle als Lidl-Kunde gestellt. Danach wird der Nutzer auf die Webseite de-forderung.com weitergeleitet.

Dieser Seite verspricht den Gutschein, wenn der Besucher eine WhatsApp-Nachricht zu dem Lidl-Gutschein an einige seiner Kontakte schickt und seine Postadresse angibt. Anschließend wird der Nutzer auf eine weitere Seite weitergeleitet, die zur Teilnahme an einem Gewinnspiel auffordert.

Gleichzeitig soll der Besucher sein Einverständnis geben, dass Unternehmen ihn postalisch, telefonisch, per E-Mail oder SMS über ihre Angebote informieren dürfen. Der versprochene Gutschein wird nie ausgehändigt. Lidl hat sich zwischenzeitlich von dem Gewinnspiel distanziert.

Datensammler locken immer wieder mit Gutscheinen oder Gewinnspielen. Zurzeit wird über WhatsApp verstärkt ein vermeintlich von Lidl stammender Kettenbrief verbreitet. Ähnliches kursiert auch für die Supermarktketten Penny und Rewe, für das Bekleidungsunternehmen H&M aber auch für andere Firmen.

Persönliche Meinung

Nutzer müssen Vorsicht walten lassen. Sind die Daten erst einmal in den falschen Händen, gibt es unerwünschte Werbung ohne Ende. Die Adresse aus den entsprechenden Datenbanken entfernen zu lassen, ist mühsam. Ähnlich wie bei den WhatsApp Abofallen werden arglose Nutzer des Messengers gerne über den Tisch zu ziehen.

Weitere hilfreiche Tipps zum beliebten Messenger finden sich ebenfalls hier auf RandomBrick.de Beispielsweise weist der Beitrag zu WhatsApp Nachrichten mitlesen auf eine Schwachstelle hin und wie sich Benutzer davor schützen können.

Quelle: Heise.de

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