Tinker Board: Asus stellt Konkurrenz zum Raspberry Pi vor

Mit dem Tinker Board stellt Asus ebenfalls ein Single-Board Computer vor, der sich an Entwickler und Bastler richtet. Der kleine Computer erinnert stark an den Raspberry Pi, bringt jedoch einen schnelleren Prozessor sowie mehr Speicher mit. Zudem versucht Asus das Tinker Board durch die Unterstützung von 4K Video, Gigabit Ethernet und 192kHz/24-bit Audio interessant zu machen.

Dafür ist die kleine Platine auch nicht so günstig wie der Raspberry Pi. Umgerechnet 64 Euro kostet das Tinker Board und ist damit fast doppelt so teuer wie der bekannte Mini-Computer. Laut Asus unterstützt das Tinker Board Debian Linux und soll auch das Media Center Kodi unterstützen.

Tinker Board: Asus stellt Konkurrenz zum Raspberry Pi vor

Das Asus Tinker Board kommt mit einem Rockchip RK3288 ARM Cortex-A17 Quad-Core Prozessor mit ARM Mali-T764 Grafik, 2GB RAM und einem Mirco-SD-Kartenleser. Das kleine Board unterstützt 802.11b/g/n WiFi sowie Bluetooth 4.0 und besitzt einen 10/100/1000 Ethernet Anschluss. Zusätzlich finden sich vier USB 2.0 Ports, HDMI Ausgang und ein 40-Pin Anschluss für zusätzliche Erweiterungen. Strom erhält das Tinker Board über einen Mirco-USB Anschluss.

Asus Tinker Board
Das Asus Tinker Board (Bild: liliputing.com).

Die Maße sind mit 3,4 Zoll x 2,1 Zoll ähnlich wie beim Raspberry Pi 3.

Es gibt zahlreiche kleine Bastler-Boards, die auf dem Papier deutlich besser als der Raspberry Pi aussehen. Der größte Unterschied wird jedoch die Software-Unterstützung sein. Zahlreiche Projekte unterstützen ausdrücklich den Raspberry Pi während andere Boards keine offizielle Unterstützung erhalten.

Laut Asus unterstützt Debian Linux das Tinker Board und auch Kodi soll darauf laufen. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob weitere Entwickler ihre Produkte für das Tinker Board anpassen.

Erhältlich ist das Tinker Board beispielsweise hier. Lieferbar hierzulande aber wohl erst in 1-2 Monaten.

Quelle: liliputing.com

Kommentar verfassen