So können Unternehmen sich vor Hacker-Angriffen schützen

Immer wieder liest und hört man in den Medien von Cyber-Angriffen, gestohlenen Daten und sogenannter Ransomware, die die eigenen Daten verschlüsselt und erst gegen ein Lösegeld wieder freigibt. Die Bedrohung aus dem Internet sollte nicht unterschätzt werden.

Im April 2011 starteten Hacker zum Beispiel einen Angriff auf das Serviceportal Playstation Network (PSN). Vier Wochen lang fiel PSN daraufhin aus und zudem wurden Kreditkarteninformationen und andere persönliche Daten von ca. 77 Millionen Nutzern gestohlen.

So können Unternehmen sich vor Hacker-Angriffen schützen

Im Mai 2014 wurden 145 Millionen E-Mail-Adressen, Benutzernamen und Passwörter von eBay-Usern gestohlen, wobei die Verantwortlichen nie gefasst wurden. Und bei Yahoo waren im August 2013 alle drei Milliarden Benutzerkonten von einem Hackerangriff betroffen – der Angriff auf Yahoo ist somit der größte bisher bekannte Datendiebstahl der Welt.

Hacker lassen sich immer wieder neue Ideen einfallen, wie sie Daten stehlen können, weshalb Datensicherheit noch nie so wichtig war wie jetzt. Es ist deshalb die Pflicht eines jeden Unternehmens, alles daran zu setzen, dass Unbefugte sich keinen Zugriff auf die Daten ihrer Kunden verschaffen können.

Verschlüsselungen

Unternehmen, die mit den Kontodaten ihrer Kunden betraut werden, müssen natürlich eine besonders hohe Sicherheit bieten können. Ein gutes Beispiel dafür sind online Casinos. Im Glücksspielsektor kann man auf verschiedenste Qualitäten treffen. Doch Websites, wie Casinosource.de helfen, eine vertrauenswürdige Seite für das online Spielen zu finden. Auf der Seite werden nur gut verschlüsselte und somit seriöse Casinos angeboten. Die meisten Provider auf dem Vergleichsportal haben eine 128-Bit-Verschlüsselung und sind dadurch sehr zuverlässig. 128-Bit beschreibt die Länge des Schlüssels. Theoretisch wäre für das Knacken eines solchen Schlüssels ein Supercomputer nötig, der so viel Strom verbrauchen würde, wie die gesamten Vereinigten Staaten. Auch Banken und Kreditinstitute verschlüsseln ihre Daten auf diese Weise, um ihren Kunden maximale Sicherheit gewährleisten zu können.

So können Unternehmen sich vor Hacker-Angriffen schützen
So können Unternehmen sich vor Hacker-Angriffen schützen (Bild: Pixabay.com).

Datenschutzbeauftragter

Unternehmen sollten einen Experten zurate ziehen, um sich selbst und Kunden vor Datendiebstahl zu schützen. Ein Datenschutzbeauftragter kann sowohl im Unternehmen eingestellt werden oder aber extern beauftragt werden. Zu den Aufgaben einer solchen Person gehören unter anderem dafür zu sorgen, dass Datenverarbeitungsprogramme eingehalten werden und die Schulung der Mitarbeiter in Sachen Datenschutz.

Eigenverantwortung

Natürlich müssen Unternehmen Verantwortung für die sensiblen Daten ihrer Kunden übernehmen. Dennoch können auch Verbraucher viel für ihre eigene Sicherheit im Internet tun. So sollte man zum Beispiel immer dafür sorgen, dass das Anti-Virusprogramm auf dem neuesten Stand ist. Löschen Sie Cookies in regelmäßigen Abständen und verwenden Sie das gleiche Passwort nicht zweimal. Seien Sie besonders vorsichtig beim Nutzen von öffentlichen Netzwerken, da die Gefahr hier besonders groß ist, dass Ihre Daten in die Hände Unbefugter fallen könnten. Wer häufig öffentliche W-LAN-Hotspots nutzt, der sollte darüber nachdenken, den Service eines Virtual Private Networks (VPN) zu nutzen. Mit einem VPN werden Daten in verschlüsselter Form an einen sicheren Server gesendet, der die Informationen dann auspackt und weiterleitet.

Datensicherheit ist in unserer heutigen Zeit notwendiger wie nie zuvor. Verschlüsselungen sind eines der wichtigsten Hilfsmittel, mit denen Informationen sicher verschickt werden können. Dennoch sollte man auch als Privatperson alles in seiner Macht stehende tun, um es Datendieben so schwierig wie möglich zu machen.

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