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Anker Solix Solarbank 2 Pro Testbericht: Zusatzakku und 4 x 500 W Solarpanels

Balkonkraftwerk mit Anker Solix Solarbank 2 Pro

Meine Eigentumswohnung wird über 4 x 500 Watt Solarpanels sowie einem Anker Solix Solarbank 2 Pro mit Zusatzakku mit Strom versorgt. Im Zählerschrank ist der Anker SOLIX Smarter Zähler verbaut und ins WLAN eingebunden. Die vier Solarmodule sind am Balkon in Südausrichtung montiert. Gekauft wurde alles im November-Dezember 2024. Aus zeitlichen Gründen erfolgte die Montage erst im April 2025.

Das Balkonkraftwerk mit Anker Solix Solarbank 2 Pro läuft jetzt seit vier Monate. Im Testbericht lest ihr meine persönliche Erfahrung damit. Lohnt sich die Investition?

Technische Highlights

Benutzerfreundlichkeit

Der Speicher von Anker wird über die Anker Solix App gesteuert. Die Steuerung ist intuitiv und ermöglicht eine Überwachung des Systems auch von unterwegs:

Einschränkungen

Mein Balkonkraftwerk

Technische Daten (Systemgesamt)

Vorteile

Nachteile

Praxiserfahrung von April 2025 bis August 2025

Seit der Inbetriebnahme läuft das System stabil und effizient. Die bifazialen Solarpanels auf dem nach Süden ausgerichteten Balkon liefern bei gutem Wetter mehr als genug Energie – der Speicher ist oft schon frühen Mittag voll. Das spiegelt sich auch in der persönlichen Verbrauchsstatistik wider:

Ladeleistung bei direkter Sonneneinstrahlung
Gesamtjahresverbrauch von Mitte April bis Mitte August

Einfach clever: Wenn die Sonne auf den Akku scheint, wird der Strom gezielt genutzt – etwa zum Waschen, Spülen oder Kochen mit Geräten unter 800 W Leistung. So wird fast ausschließlich kostenloser Strom verwendet. Auch das Kochen in Pfanne oder Wok bei mittlerer Hitze funktioniert wunderbar, ohne den Netzbezug anzutasten.

Wie viel Akku wird benötigt

Grundsätzlich reichen die 3,2 kWh an schönen Tagen aus. Auch bei leicht bewölkten Tagen bekommen die vier Solarpanele den Akku voll. An sonnigen Tagen und bei intelligenter Nutzung hat unser Haushalt in der Regel am nächsten Morgen eine Restkapazität von 50 %. An stark bewölkten Tagen kann es jedoch durchaus vorkommen, dass der Akku nicht ausreichend geladen wird.

Läuft der Trockner an stark bewölkten Tagen, kann es vorkommen, dass der Akku nicht vollständig geladen wird. Oft reicht die Restkapazität um den Haushalt bis zum nächsten Vormittag zu versorgen. Ab 09:00 – 10:00 Uhr steigt die Solarproduktion dann stark an und der Akku füllt sich wieder.

Nicht ausreichend ist der Akku für Waschmaschine plus anschließendem Trocknerlauf nach Sonnenuntergang. Beides wird vom Akku noch abgedeckt. Der nächtliche Ruheverbrauch von 60 – 100 Watt des Haushalts führt jedoch dazu, dass der Akku in der Regel ab 06:00 Uhr bei nur noch 5 % Restkapazität liegt. Anschließend stellt die Anker Solix Solarbank 2 Pro auf Netzbetrieb um und beginnt den Akku zu laden.

Mit Blick auf den Herbst und Winter steht die Überlegung an, mindestens einen weiteren Zusatzakku mit 1,6 kWh zuzukaufen um für schlechte Tage besser aufgestellt zu sein. Gegen das Upgrade spricht der Preis, da sich die Kosten im Grenzbereich viel langsamer amortisieren.

Kosten

Die Gesamtkosten für die Anschaffung sind:

Gesamtsumme: 2130,25 EUR

Anmerkung: In der Montage durch den Elektriker sind noch Materialkosten in Höhe von 167 EUR für zwei neue, schmale Sicherungen für Waschmaschine und Trockner enthalten, damit der Smart Meter im Zählerschrank platz findet.

Fazit

Die Anker Solix Solarbank 2 Pro mit Zusatzakku und leistungsstarken bifazialen Panels ist eine erstklassige Lösung für alle, die auf dem Balkon möglichst viel Energie selbst erzeugen wollen. Die Kombination aus einfacher Montage, intelligenter Steuerung und hoher Effizienz sorgt für einen spürbar reduzierten Strombezug – und das ganz ohne technisches Vorwissen oder bauliche Maßnahmen.

Der Stromverbrauch vor der Installation der Anker Solix Solarbank 2 Pro betrug im Jahr knapp über 2.000 kWh. Der Stromverbrauch in den letzten vier Monaten betrug 155 kWh. Auf 12 Monate projiziert wären das 465 kWh. Der echte Verbrauch wird sehr wahrscheinlich höher liegen, da die kalten und trüben Wintermonate noch nicht berücksichtigt sind.

Tipp aus der Praxis: Wer seine Haushaltsgeräte clever einsetzt und den Tagesverlauf der Sonne nutzt, kann auch den Stromverbrauch drastisch senken.

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